Wie im Fachartikel Kalibrierkosten sparen durch Intervalldynamisierung detailliert dargelegt, ist die Einflussnahme auf die Häufigkeit der Kalibrierungen (des „Kalibrierintervalls“) eine ideale Möglichkeiten hierdurch die

  • Kalibrierkosten um mindestens 50 % zu senken und
  • gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen.

Dabei werden die konstanten Kalibrierintervalle durch „dynamisierte“ Intervalle ersetzt, die mittels unserer Software auf der Grundlage der Kalibrierergebnisse individuell für jeden einzelnen Kalibriergegenstand errechnet werden.

Grundlagen

Beispielhistorie

Beispielhistorie

Die rechnerunterstützte Erstellung der Kalibrierscheine mittels unserer Kalibriersoftware KSPUMA ermöglicht den zeitlichen Verlauf der Kalibrierergebnisse als Historie darzustellen (siehe ergänzende Leiste rechts am Kalibrierschein einer Festen Lehre). Aufgrund dieser Basis lassen sich Aussagen über die Nutzungshäufigkeit und das Änderungsverhalten z.B. durch Verschleiß machen.

Intervalldynamisierung

Anpassung des Kalibrierintervalls

Hochrechnung der Restnutzungsdauer

Hochrechnung der Restnutzungsdauer

Aus den aktuellen Kalibrierergebnissen und den Altergebnissen (Historie) wird mittels einer Extrapolation in die Zukunft das prognostizierte Ende der Verwendbarkeit errechnet.Anhand dieser prognostizierten Verwendbarkeit wird das Kalibrierintervall dynamisch angepasst. Hier hat sich eine Intervallverlängerung auf 36 Monate als fundiert erwiesen.

Erhöhte Zuverlässigkeit/Sicherheit

Bei Prüfmitteln, die sehr häufig im Einsatz sind oder einem großen Verschleiß unterliegen, errechnet sich bei Annäherung an die Nutzungsgrenze eine verkürzte Restnutzungszeit. Diese kann durchaus kürzer sein als ein übliches konstantes Prüfintervall von 12 Monaten.

Gerade diese Verkürzung bringt die erhöhte Sicherheit, nur maßhaltige Lehren im Einsatz zu haben. Anhand von Auswertungen lässt sich zeigen, dass diese signifikant höher als bei konstanten Intervallen.

Verringerte Kalibrierkosten

Durch die Dynamisierung der Kalibrierintervalle lassen sich nach bisherigen Erfahrungen mindestens 50 % der Kalibrierkosten einsparen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie über die Fachartikel mit den Schwerpunkten:

Diese Intervalldynamisierung läßt sich auf feste Lehren anwenden.

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